Guido March

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Guido Wolfgang March
geboren zu einem Zeitpunkt da der Mensch noch nicht den Mond betreten hatte.

Aufgewachsen in Frankfurt am Main, dem größten Dorf Deutschlands, mit liebenswerten Einwohnern und kulinarischen Eigenheiten wie der "Grie Soß" und dem Ebbelwoi.

Abitur und anschließendes Studium zum Diplom Informatiker waren die naheliegende Konsequenz, nachdem ich bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts meine ersten Digitalschaltungen entwickelte und 1981 meinen ersten Computer zusammen gelötet habe.

Bereits während meines Studiums arbeitete ich in einem kleinen IT-Unternehmen, wo ich Soft- und Hardware für Verkehrstelematik Systeme entwickelt habe.

Zur Zeit bin ich als Referent in der IT eines größeren Baustoffherstellers tätig, wo ich die Verantwortung für Logistik- und Dispositionssysteme des Unternehmens trage.

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Was macht man mit einem solchen Hintergrund? Natürlich Software entwickeln! Eine Bilddatenbank mit semantischer Suche war 1981 das erste komerzielle Projekt.

Ende der 90er gab es die ersten Berührungspunkte mit Open Source Software als ich für einen der ersten verfügbaren MP3 Player einen Treiber entwickelte. Teile dieses Treibers sind auch heute noch Bestandteil der NetBSD Distribution. Seitdem gab es viele weitere Open Source Projekte.

Und wenn Programmieren langweilig wird, dann entwickelt man halt Hardware. Anfang der 90er einen Signalprozessor, der das Copy-Protection Bit aus einem S/PDIF Datenstrom herausfiltert 😉. Oder 1996 eine On-Bord-Unit die den Status und die GPS-Position von Fahrzeugen an eine Dispositionszentrale übermitteln kann.

Zum Ausgleich, also wenn ich von Hard- und Software die Nase voll habe, schnappe ich mir auch gerne mal meine Kamera und gehe raus in die Natur. Zum Wandern, Fotografieren und um den Kopf frei zu bekommen.

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Vielleicht ist es Perfektionismus, vielleicht auch Pedanterie - was auch immer. Ich bin der Meinung, dass wir nicht genügend Ressourcen, Zeit und Energie haben um schlechte Produkte zu entwickeln. Fälle von geplanter Obsoleszenz oder eingeschränkter Nutzbarkeit (defective by design) bringen mich auf die Palme.

Anstatt Standards zu entwickeln und gemeinsam an der Perfektionierung dieser Standards zu arbeiten, werden Standards bewusst ignoriert und durch patentgeschützte Eigenentwicklungen ersetzt.

Anstatt die Quellen von Software offen zu legen und jedem die Möglichkeit zu geben ein Softwareprodukt zu verbessern, werden die Quellcodes geheim gehalten und anstatt die Fehler zu beheben, wird regelmäßig eine neue Software-Version (mit neuen Fehlern) verkauft.

Aus diesem Grund investiere ich auch einen Teil meiner Freizeit in Open Source Soft- und Hardwareprojekte.